UNTERSUCHUNG VON BAUWERKSABDICHTUNGEN    

Sie sind hier: Referenzen

 

Referenzen

Qualitätskontrolle von Bauwerksumschließungen für U-Bahnstationen
Qualitätskontrolle von Bauwerksumschließungen für U-Bahnstationen
Qualitätskontrolle von Bauwerksumschließungen für U-Bahnstationen
Qualitätskontrolle von Bauwerksumschließungen für U-Bahnstationen
Qualitätskontrolle von Bauwerksumschließungen für U-Bahnstationen

Qualitätskontrolle von Bauwerksumschließungen für U-Bahnstationen

Projekt Qualitätskontrolle von Bauwerksumschließungen für U-Bahnstationen
Ort 2013 - 2014 - Kopenhagen, Dänemark
Beschreibung

Der Bau von U-Bahnstationen, speziell im dicht bebauten städtischen Bereich, ist mit hohen Investitionskosten und in vielen Fällen mit großen Risiken verbunden. Die frühzeitige Erkennung hydrogeologischer Gefahrenpotentiale ist in den heute meist hoch investiven, technologisch sehr komplexen oftmals in sehr beengten Räumen umzusetzenden Tiefbauvorhaben wie U-Bahnstationen und dergleichen von wesentlicher Bedeutung. 

Durch begleitende Qualitätskontrollen der Dichtbauwerke kann das Risiko einer hydrologisch bedingten Havarie auf ein Minimum reduziert werden. 
In den Jahren 2013 – 2014 wurden von TEXPLOR baubegleitende Qualitätsprüfungen der Bohrpfahl- und Schlitzwänden von mehreren U-Bahnstationen in Kopenhagen unmittelbar nach deren Herstellung durchgeführt. Dementsprechend konnten die lokalisierten Wasserwegsamkeiten der Dichtwände sofort saniert werden. Verzögerungen bei den anschließenden Aushubarbeiten konnten somit vermieden werden.
Das Cityringen Projekt besteht aus zwei 16 km langen Tunneln mit 17 neuen Stationen in etwa 30 Metern Tiefe. Die Bauarbeiten sollen bis 2018 abgeschlossen sein.
Der für die Baustelle optimale Zeitpunkt einer Untersuchung liegt unmittelbar nach der Herstellung der Baugrubenabdichtungen (z.B. Spund-, Schmal-, Bohrpfahl- oder Schlitzwände, HDI-, Weichgel-, Wasserglas- oder Unterwasserbetonsohlen) und damit noch vor dem Aushub.
In jedem Untersuchungsgebiet werden mehrere hundert Messungen mit einer großen Anzahl von Sensoren durchgeführt, die Messdaten in einer Datenbank gespeichert, nach festgelegten Qualitätskriterien ausgewertet und interpretiert. Das Untersuchungsergebnis wird in einer Isolinienkarte, lagerichtig am Grundriss orientiert dargestellt.
Die geologische Situation wurde mittels Bohrprofilen erkundet, aus den Bohrprofildaten wurde ein geologisches 3D-Modell erstellt.
 
Die Untersuchungen wurden 2015 anlässlich der 10. Österreichischen Geotechniktagung in einem Vortrag vorgestellt. Hier ist der Link zum veröffentlichen Artikel.