UNTERSUCHUNG VON BAUWERKSABDICHTUNGEN    

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Geophysikalische Messverfahren

Geophysikalische Untersuchungen bilden einen weiteren Schwerpunkt unserer Leistungen. Die Messergebnisse werden durch den Einsatz verschiedener geophysikalischer Methoden optimiert.

Wir setzen unter anderem folgende Messverfahren ein:

  • Bodenradarmessungen mit mehreren Antennen und unterschiedlichen Eindringtiefen
  • Unterwasser-Scubaradar
  • Mikrogravimetrie 
  • Elektromagnetik
  • Seismische Messungen 
  • Geoelektrische Widerstandsmessungen
  • FGM®/EFT® Sensortechnologie

Das Boden- oder Georadar (Ground Penetrating GPR) ist ein elektromagnetisches Impulsreflexionsverfahren. Kurze elektromagnetische Impulse werden von der Oberfläche in den Untergrund abgestrahlt und nach der Reflexion an Schichtgrenzen bzw. Objekten oder der Streuung an Einlagerungen wieder empfangen.

Je nach Ziel und Eindringtiefe werden unterschiedliche Antennen eingesetzt. Die Messungen erfolgen linien- oder rasterförmig und liefern Vertikalschnitte. In diesen können die allgemeinen Lagerungsverhältnisse bzw. Betonstärken, Einlagerungen, Hohlräume und Inhomogenitäten wie Risse erkannt und deren Lage und Tiefe zugeordnet werden.

Die von TEXPLOR entwickelte SCUBA-Radar Technologie ermöglicht den Einsatz von Radarmessungen unter Wasser in Tiefen bis ca. 30 m. Dabei wird ein Tauchgerät mit Messeinheit auf dem Seeboden abgesetzt und hinter einem Boot nachgezogen oder mit Tauchern entlang der Bodenoberfläche bewegt. Die Eindringtiefen im Sediment selbst unter Wasser liegen hier bei ca. 2 bis 10 m je nach eingesetzter Messantenne (500 Mhz bis 100 Mhz).

Geoelektrische Verfahren (ERT) werden zur zerstörungsfreien Erkundung der tiefenbezogenen lithologischen Zusammensetzung und der geologischen Verhältnisse des Untergrundes, z.B. Ton, Sand, Kies von der Erdoberfläche aus eingesetzt.

Geoelektrische Messungen erfassen die die scheinbaren Widerstandsverhältnisse im Untergrund, wodurch die Leitfähigkeitsstrukturen des Untergrunds ermittelt werden.

Die Vorteile von modernen Multielektrodengeräten (Widerstandstomographie / ERT – Electrical Resistivity Tomography) liegen in der kostengünstigen und raschen Durchführung und der dichten Messwerterfassung.

 
Mikrogravimetrische Untersuchungen werden zur kontinuierlichen Erfassung der horizontalen und vertikalen Verteilung von Feuchtraumdichten im Untergrund durchgeführt. 
 
Die Messungen liefern ein Modell der Feuchtraumdichteverteilung und ihrer horizontalen und vertikalen Veränderung in kg/m3, dargestellt in einem vertikalen Schnitt.
Mikrogravimetrische Messungen werden bei der Beurteilung von Dammkörpern, von Wasserverlustbereichen in natürlichen Staubecken und z.B. bei der Beurteilung von Schwächezonen im Zusammenhang mit großen Baugruben im städtischen Bereich erfolgreich eingesetzt
 
 
Referenzprojekte über unsere Geophysikalischen Messverfahren finden Sie hier.